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<pre>„Schalke ist ein ganz anderer Gegner, der sehr viel mehr Räume zulässt als Leipzig. Ich gehe davon aus, dass wir uns fußballerisch besser präsentieren können.“  <p> Eines dieser beiden Remis holten die Schwaben am vergangenen Spieltag bei Werder Bremen.  <p>  Dank ihrer Heimstärke mischt die TSG Hoffenheim weiterhin mit besten Chancen im Kampf um die Champions-League-Startplätze mit. Auf dem Weg in die Königsklasse drohen sich allmählich jedoch die Auswärtsspiele zu einer tückischen Stolperfalle zu entwickeln. <p> Drei Mal gab es zumindest einen Punktgewinn, während die Schwaben in einem Dutzend Partien den Kürzeren gezogen hat. Seit elf Spielen warten die Stuttgarter nun bereits auf einen Punktgewinn beim VfL. <p>  Davon scheinbar unbeeindruckt präsentieren sich die Wettanbieter, die daran glauben, dass sich die Heimstärke des VfB aller Voraussicht nach auch gegen Augsburg durchsetzen wird. Stuttgart ist nach Meinung der Online-Bookies in der Favoritenrolle zu finden.  </pre>


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<pre>Es ist anzunehmen, dass sich dieses Gespür auch über die Sommerpause nicht verflüchtigt hat; zumal die verpasste Europa-League-Teilnahme sicherlich auch nicht geeignet war, den wiedererwachten Erfolgshunger zu stillen.  <p> „Noch schlimmer, noch schärfer, noch unangenehmer, noch gefährlicher“ — Viktor Skripnik wählte nach der 0:1-Pleite in Ingolstadt drastische Worte, um die Situation der Bremer im Abstiegskampf zu beschreiben.  <p>  Dass dem VfB trotzdem keine Zeit zum Durchschnaufen bleibt, ist nicht zuletzt dem ebenfalls unerwarteten 3:1-Sieg der Bremer gegen Schalke geschuldet, womit die Kramny-Elf nach wie vor bloß dank des besseren Torverhältnisses auf sicherem Gelände verweilt. <p> Theoretisch ist der Klassenerhalt aber für beide noch immer nicht zu 100 Prozent fixiert. Rechnerisch können sowohl der VfB als auch der SV Werder in den verbleibenden vier Spieltagen auf den Relegationsplatz abrutschen. <p>  So wurden an den letzten sechs Spieltagen lediglich 13 halbwegs nennenswerte Torannäherungen für den Sport-Club gezählt. Entsprechend ist es nur dem als Lebensversicherung tätigen Nils Petersen zu verdanken, dass es hin und wieder doch einmal von Erfolgsmeldungen zu berichten gibt.  </pre> 


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<pre> Besonders gespannt dürfen die Fans auf den 19-jährigen Stürmer Nany Landry Dimata, der in der vergangenen Saison 14 Tore für den KV Oostende erzielen konnte. Die Wolfsburger haben für das belgische Stürmertalent ca. 10 Millionen hingeblättert. Bislang lag zu viel Verantwortung auf den Schultern von Mario Gomez.  <p> für die Psyche der Westfalen dürfte es dabei noch nicht einmal von Vorteil sein, dass es mit einem noch immer beruhigend anmutenden Vorsprung ins Kraichgau geht: Im Gefühl der trügerischen Sicherheit droht den Spielern das mutmaßlich benötigte allerletzte Feuer abzugehen.  <p>  Platz 15 nach dem Auftakt der englischen Woche ist die beste Platzierung seit dem Saisonstart. Der Vorsprung auf den Relegationsplatz ist mit zwei Punkten aber sehr gering. <p>  Nach dem 2:0-Sieg gegen Augsburg am Wochenende fehlen der Mannschaft Julian Nagelsmann nur noch vier Zähler auf RB Leipzig, die derzeit auf Rang sechs, liegen. <p>  für die Wettanbieter spielt dies bei ihrer Quotierung kaum eine Rolle. Der FC Bayern gilt beim Gastspiel in Stuttgart als haushoher Favorit. Bei fast zweitstelligen Siegquoten für den VfB rechnen wohl auch die Quoten-Jongleure nicht mit einem bayerischen Ausrutscher…  </pre>


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<pre> Die selbstkritischen Töne dürften den Akteuren allerdings nicht allzu schwergefallen sein. Innerlich hatte man sich schon vorab darauf gefasst gemacht, dass dieses Mal wohl erst der Spieltag zum Einfahren der Premieren-Punkte taugt.  <p> Die Wettanbieter erwarten eine relativ knappe Partie, sehen aber Vorteile auf Seiten der Gastgeber. Die Hannover’sche Horrorbilanz an der Weser dürfte sich mehr auf die Wettquoten auswirken, als der Umstand, dass die Niedersachen mit weitaus mehr Punkten ins Nordderby gehen.   <p> Ganz egal jedoch, ob das Sturm-Schlitzohr nun spielt oder nicht — aus Sicht der Wettanbieter werden die Werderaner gegen den Münchener Angstgegner ohnehin auf verlorenem Posten stehen. <p>  Dass vor dem direkten Aufeinandertreffen somit beide Trainer insbesondere Kampf und Einsatz propagieren, kann einem wirklich ansehnlichen Duell natürlich nicht dienlich sein. Die Wettfreunde gehen deshalb davon aus, dass am Samstag vor allem das destruktive Element die Szenerie bestimmt.  <p> Während in Stuttgart mit Jürgen Kramny seit vergangener Woche ein neuer Mann am Ruder ist, vertraut Werder (noch) auf Viktor Skripnik. Wenn aber nicht bald der Befreiungsschlag gelingt, muss sich auch der Ukrainer Sorgen um seinen Job machen. Kramny kassierte bei seinem BL-Debüt mit dem VfB eine 1:4-Pleite in Dortmund.  </pre>


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<pre> Im Rheinenergiestadion hatte es Schalke schließlich versäumt, einem vermeintlichen Rivalen im Kampf um die internationalen Startplätz auf die Pelle zu rücken — nach dem Unentschieden ist dagegen gar nicht so klar, ob hier überhaupt noch von einer Rivalität gesprochen werden kann.  <p> Darüber hinaus helfen die Unentschieden der TSG im Abstiegskampf sichtlich kaum weiter. So hat sich der Rückstand auf das sichere Ufer seit Stevens Übernahme mit vier Punkte schlichtweg verdoppelt.  <p>  Die Stuttgarter Qualitäten waren in der Hinrunde öfters zu sehen — allerdings vorwiegend vor heimischer Kulisse. 16 der insgesamt 17 Saison-Zähler holte der VfB zu Hause. Von den ersten sechs Heimspielen ging keines verloren, darunter gab es sogar einen 2:1-Erfolg gegen Dortmund. <p>  Beim anfänglichen 2:3 in Essen setzte der neue BVB-Coach allerdings nicht nur gleich seine Testspiel-Premiere in den Sand; auch das zwischenzeitliche 2:2 gegen den zweitklassigen VfL Bochum hielt einen weiteren Dämpfer für die schwarz-gelben Helden bereit.  <p> für die Fohlen kam es im rheinischen Derby gegen Bayer Leverkusen dagegen so richtig dicke. Obwohl als klar dominierende Mannschaft mit einem 1:0-Vorsprung in die Pause gegangen, musste sich die Elf von Dieter Hecking schlussendlich in eine bittere 1:5-Schlappe fügen.  </pre>


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